Sauerland Bergpreis mit Teilnehmerrekord am Start

Schön hier...

Ramsbeck 2016. Wetterglück, wettermäßig geprägt von typischem Aprilwetter – auch die zweite Woche des Monats war durchweg kalt und nass, was die Aufbauarbeiten für den

7. Sauerland Bergpreis Historic extrem erschwerte.

 

Dauerregen am Freitagvormittag drückte mächtig auf die Stimmung der fleißigen Helfer und anreisenden Teilnehmer, der Nachmittag zeigte bei ersten Wolkenlücken wie wichtig Parzellenmarkierungen, Absperrbänder oder funktionierende Toiletten sein können - bei einbrechender Dunkelheit und noch reichlich zu erledigender Aufgaben sorgte dann ein gebrochener Flansch an einem Gabelstapler für eine etwa300 Meter lange Ölspur auf der Bergstrecke, einen Feuerwehreinsatz mittlerer Größe, den Einsatz von zwei Kehr- und Reinigungsmaschinen und sehr viel Muskeltraining mit Besen und Schüppen bis spät in die Nacht Mit einbrechender Dunkelheit verschwanden die vielseitigen Probleme und lösten sich wie der Frühnebel am Samstagmorgen im Nichts auf, das Wetter wandelte sich zum Guten - zwei Tage ohne einen Tropfen Regen folgten.

 

Mit knapp 100 genannte Fahrzeugen in der Teilnehmerliste wurde das Vorjahresergebnis

nicht ganz erreicht – die aufgrund der fehlenden doppelten Leitplanken nicht startberechtigten

Formelfahrzeuge und offenen Sportwagen machten sich bemerkbar, der Qualität des Starterfeldes schadete dieser Umstand jedoch nicht – hochkarätige Motorsportfahrzeuge aus den Sparten Berg- Slalom- Rundstrecken- und Rallyesport begeisterten Zuschauer und Veranstalter gleichermaßen.

 

Nicht genutzt werden konnte in diesem Jahr der Hauptzuschauerpunkt an der Strecke, daher konzentrierte sich das gesamte Geschehen auf  Startbereich und Startkuve, was aber dem durchweg positiven Empfinden der Zuschauer kaum schadete.

Ein Besucher aus den Niederlanden, der mit seiner gesamten Familie angereist war beschrieb es so: „im vergangenen Jahr war ich zufällig hier, jetzt sind wir extra zum Sauerland Bergpreis gekommen und wir freuen uns schon auf 2017“.

 

Gute Stimmung, reibungslose Organisation, ein sekundengenau eingehaltener Zeitplan, gutes Essen und Trinken im Eventbereich mitten im Fahrerlager, sowie nette Musik am Abend ließen den Samstag wie im Fluge vergehen. Sportlich waren nach nur einem Trainigs- und dem obligatorischen Referenzlauf die Weichen für den Sonntag gestellt.

Dieser brachte dann 10 Stunden Motorsport vom allerfeinsten – Gleichmäßigkeitsfahren mit Old- und Youngtimern auf hohem Niveau zur Freude aller Helfer, Zuschauer und Teilnehmer.

 

In der Klasse 5 starteten lediglich 3 Fahrzeuge, Klassensieger wurde wie im Vorjahr Christoph Moll aus Essen im Austin Healey mit 2,41 Punkten.

 

Heinz Stahl aus Arnsberg wurde Sieger der Klasse 6, mit seinem Porsche 356 und 1,55 Punkten verwies er Thorsten Habermeier im VW Käfer um 0,08 Punkte auf den zweiten Platz und Dominik Roeske im Renault Gordini mit 2,03 Punkten auf Platz 3. Mit 44 Fahrzeugen in der Klasse 7 und

46 in der Klasse 8 waren die jüngeren Oldtimer wieder traditionell stark vertreten.

 

Dieter Bödeker, MG Migdet sammelte ganze 0,27 Sekunden Abweichung in 4 Läufen und sicherte sich damit den Gesamt- und Klassensieg in Klasse 7. Jürgen Krönung wiederholte seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr im Hundeknochen-Escort mit 0,30 Punkten. Dritter wurde Franz-Josef Ellebrecht der mit seinem NSU TT 0,75 Sekunden neben den Idealzeiten lag. Thomas Roeske aus Dortmund erreichte mit seinem Renault Alpine A110 und 0,77 Punkten den vierten Rang vor Maik Ellebrecht im BMW Touring mit 0,79 Punkten.

 

Uwe Ellebrecht im VW Golf hieß der Gewinner der Klasse 8, seine Abweichung betrug aus 4 Wertungsläufen 0,92 Sekunden. Beste Heimstarter wurden Jan und Katja Steermann aus Ostwig im 3er BMW mit 0,99 Punkten. Jan Ellebrecht, ebenfalls im VW Golf sicherte sich mit 1,04 Punkten den dritten Klassenrang. Im Mercedes 190 fuhr Chris Roth mit 1,08 Punkten auf Rang 4. Johanna Padberg und Denise Decker bestätigten mit einem hervorragenden fünften Platz bei 46 Startern das der Gesamtsieg aus 2015 doch nicht ganz zufällig war – ganz nebenbei gewannen sie auch noch den Damenpokal.

 

Mit einer gelungenen Siegerehrung, die dem vorgegebenen Plan entsprechend auf die Sekunde genau um 18:30 Uhr begann, fand eine hervorragend organisierte Veranstaltung ihr würdiges  Ende.

 

Auf der Negativseite gab es nicht viel zu vermelden, ein paar Kleinigkeiten könnten verbessert werden, die doppelten Leitplanken stehen auf dem Wunschzettel ganz oben und schon im nächsten Jahr sollen die Zuschauer wieder im Shuttlebus zum Zuschauerpunkt in der Bastenbergkurve fahren können.

 

Und das Wetter, ab Montag früh öffnete Petrus wieder die Schleusen, die ganze Woche nach dem  7. Sauerland Bergpreis Historic regnete es fast ohne Pause.

Ramsbeck 2015. Zum 50-jährigen Jubiläum - im Oktober 1965 startete am Nuttlarer Berg auf Initiative von Karl von Wendt der 1. Sauerland Bergpreis - gab es bei der Historic-Variante für alle Beteiligten viel Neues.

 

Im Sauerländer Besucherbergwerk wurde bereits eine Woche vor dem Bergpreis Historic eine sehenswerte Ausstellung mit dem Thema „den Berg am Limit bezwingen“ eröffnet. Eine umfassende Bild- und Textdokumentation  zeigte den Werdegang des Sauerland Bergpreis vom Beginn, über den Niedergang, bis hin zu seiner heutigen Form auf der Kreisstraße von Ramsbeck nach Berlar.

 

Alle alten Programmhefte, Plakate, Streckenpläne, Pokale und Siegerkränze, persönliche Dinge vom „Rennbaron“, ein Formel V im Originalzustand und ein wunderschöner Breitbaucapri von Fleper Motorsport konnten am Rennwochenende von Zuschauern und Teilnehmern bewundert werden. Auch die Strecke selbst wurde deutlich verändert¸ durch die Verlegung des Startes um etwa 200 Meter in Richtung Museum entstand direkt am Fahrerlager die neue Startkurve – aufgrund der mächtigen Betonabgrenzung von einigen Teilnehmern liebevoll „Legosteinchenkurve“ genannt. Fahrer und Zuschauer fanden viel Lob für diese Variante.

 

Auch im oberen Bereich wurde die Strecke um eine Schikane und 200 Meter verlängert.

 

Die nun zu fahrenden fast 2 km je Wertungslauf  kam insgesamt ganz gut an, die Schikanen hingegen bedürfen sicherlich noch einmal überdacht, etwas mehr Vielseitigkeit und Attraktivität in der Gestaltung könnten hier aber schon weiter helfen.

Das Starterfeld war erneut ausgebucht  und ein paar Gaststarter mit äußerst interessanten Fahrzeugen, bei denen mutige Zuschauer gegen eine Spende auf dem Beifahrersitz mitfahren konnten, wussten zu begeistern.

 

Leider klappte die Zeitnahme nicht ganz reibungslos, beim Referenzlauf am späten Samstagnachmittag schlichen sich kleine Ungereimtheiten ein – dieser Durchgang musste am nächsten Morgen wiederholt werden. Auch am Sonntag blieb die Uhrenfraktion  nicht von Problemen verschont – eine versehentlich gekappte Stromversorgung wenige Minuten vor der Siegerehrung hatte eine gut 60-minütige Nacharbeit zur Folge – zum Ärger der wartenden Aktiven, zum großen Frust für das fleißige Zeitnehmerteam und  für eine mächtige Geduldsprobe für ein junges Damenteam bei ihrer ersten Teilnahme an einer Motorsportveranstaltung. Johanna Padberg aus München hatte sich von ihren Eltern überreden lassen den Escort RS aus der heimischen Oldtimergarage zu entführen und mit Freundin Denise Decker aus Medebach beim Sauerland Bergpreis Historic  zu starten.

Die beiden machten sich einen riesen Spaß aus dem Bergzeitfahren und standen am Ende mit 0,18 Sekunden Gesamtabweichung aus allen Wertungsläufen als Gesamtsieger ganz oben auf dem Siegerehrungs-LKW. Zweiter in der Klasse 8 wurden Jens Prause und Caroline Dessort im Citroen Visa vor dem Opel Corsa von Frank Leismann.

In der ganz starken Klasse 7 setzte sich Vorjahressieger Meik Woywod auf dem wunderschönen Ford Escort mit einer Abweichung von 0,24 Sek. an die Spitze, gefolgt von Jürgen Krönung ebenfalls im Ford Escort. Daniel Null im 02er BMW, Gesamtsieger aus 2011 komplettiert das Siegertreppchen. Michael Rudolph mit Beifahrer Erhard Walendea wurden mit ihrem Opel Kadett Sieger der Klasse 6 vor Gabi Spiller im Renault Gordini und dem heimischen Mercedes Pagode Fahrer Michael Butz. Bei den Formel Fahrzeugen siegt Günter Böhm aus Ascheberg vor Erhard Paschtalka aus Brilon, die Sportwagenklassen entschied Marcus Jansen aus Warstein im Triumph TR 6 für sich. In der Klasse 5 war leider mit Christoph Moll aus Essen mit einem Austin Healey nur ein Starter. Keine Fahrzeuge waren in den Klassen 1 bis 4 genannt – und auch die erstmals durchgeführte Ausfahrt brachte nicht den gewünschten Erfolg die älteren Fahrzeuge in das ehemalige Bergbaudorf zu locken.

Ramsbeck 2014

„Schön hier“ brachte es Bestwigs Bürgermeister Ralf Peus auf den Punkt, als er am Samstagmittag den 5. Sauerland Bergpreis Historic startete.
Mit 109 genannten Fahrzeugen war die Anzahl der Teilnehmer in etwa genau so groß wie im Vorjahr – die Qualität aber nochmal deutlich höher. Traumhaft schöne Old- und Youngtimer aus allen Bereichen des Motorsports waren gekommen, um sich auf der Bergstrecke von Ramsbeck nach Berlar im Gleichmäßigkeitswettbewerb mit einander zu messen.
Sportwagen von Jaguar, Porsche, Lotus, ein Ford Mustang oder ein ganz seltener Lombardi Grand Prix BMT von 1970 wussten zu begeistern. Bestens besetzte Tourenwagenklassen mit einem bunten Mix von sportlichen Fahrzeugen der 60er, 70er und 80er Jahre füllten das Fahrerlager. Allein zwölf der legendären NSU Prinzen waren zu bewundern, italienische Klassiker der Marken Lancia, Fiat, Alfa Romeo oder Autobianchi; die englischen Mini Cooper, die französischen Marken Simca, Citroen und Renault waren vertreten und natürlich die sportlichen Varianten aus deutscher Produktion schlechthin, die Golf GTI, die Kadett Coupes, die 02er von BMW, oder die Escorts der Baureihen 1 und 2.
Fast beliebig ließe sich diese Aufzählung fortsetzen, klassische Motorräder erzeugten nicht nur durch ihren Sound Gänsehaut pur und die historischen Formelfahrzeuge sorgten endgültig für das Rennfeeling vergangener Zeiten.
Martin Tschornia, aktiver Motorsportler aus dem Nachbarort Andreasberg ließ es sich nicht nehmen vor heimischen Publikum seinen aktuellen Audi TTRS zu präsentieren und Erich Rostek begeisterte die Fans mit einem March-BMW Formel II mit ca. 330 PS. Dieses Fahrzeug war schon 1984 beim letzten Bergrennen auf der Strecke von Nuttlar nach Kallenhardt ganz vorne mit dabei. Im vorbildlichen Fahrerlager im Gewerbegebiet in Bestwig-Ramsbeck standen sie aufgereiht, um von den etwa 2000 Besuchern aus nächster Nähe bewundert zu werden.
Weitere Oldtimer von Zuschauern und von Teilnehmern der Sternfahrt ergänzten die Vielfalt der Fahrzeuge auf eindrucksvolle Weise, ein sehenswerter Eventbereich mit einem reichhaltigen Angebot zum Essen, Trinken und Naschen sorgte für Kurzweil und zufriedene Gesichter. Richtig gemütlich war es am Samstagabend bei Livemusik mit der heimischen Band Mars im stimmungsvollen Biergarten mitten im Fahrerlager.

Bei beständigem Wetter - im August 2014 eher die Ausnahme – gelang den ausrichtenden Vereinen eine fast fehlerfreie Organisation, Zeitnahme und Auswertung klappten bei über 400 Einzelstarts reibungslos, im Zeitplan wäre gar noch Luft für einen weiteren kompletten Durchgang gewesen und mit einer stimmungsvollen Siegerehrung, moderiert vom hervorragenden Streckensprecher Andreas Flashar, fand eine rundum gelungene Veranstaltung ihren würdigen Abschluss.
Gesamtsieger wurde Meik Woywod aus Wenden auf einem wunderschönen Ford Escort MKI mit nur 0,35 Sekunden Gesamtabweichung in vier Läufen. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Manfred Vogt aus Brilon vor dem Sieger aus dem Jahr 2011 Daniel Null aus Detmold. Armin und Ansgar Friedrichs aus Nuttlar verfehlten das Siegertreppchen nur denkbar knapp um 4 hundertstel Sekunden und belegten einen tollen zweiten Platz von 42 Startern in der Klasse. Bei den Formel Fahrzeugen konnte Erhard Paschtalka aus Brilon die Klasse gewinnen und Sieger bei den Motorrädern wurde Marcus Jansen aus Warstein.

Mit zahlreichen Arbeitseinsätzen haben die Mitglieder des MSC-Bergstadt Rüthen,
vom Warsteiner Oldtimer Team, vom MSC-Oberruhr, dem MSF-Warstein und der MSG-Valmetal diese Veranstaltung erst möglich gemacht. Viel Herzblut und Idealismus waren nötig um eine Motorsportveranstaltung dieser Größe und dieser Qualität auf die Beine zu stellen. Ein ganz dickes Lob von Veranstalterseite wurde auch an die zahlreichen Sponsoren und vor allem an die Anlieger und Eigentümer der Parkplätze, entlang der Strecke und im Gewerbegebiet Ziegelwiese gerichtet – sie unterstützen den Sauerland Bergpreis Historic auf großzügige und uneigennützige Art und Weise und bescheren so der gesamten Region ein tolles Event.
 

Ramsbeck 2013

Ein starkes Teilnehmerfeld schickte Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus am vergangenen Wochenende auf die 1550 Meter lange Bergrennstrecke zwischen Ramsbeck und Berlar. 110 Teilnehmer folgten dem Ruf zur 4. ADAC Sauerland-Bergpreis Historic, die im Rahmen der Int. ADAC FIVA Historic Bergmeisterschaft gewertet wurde. Fantastische Rennen, historische Fahrzeuge und ein Flair vergangener Zeiten verbreiteten sich rund ums Fahrerlager in Ramsbeck. Historische Rennfahrzeuge, Klassiker im Tourenwagensport, Rennmotorräder und Formelfahrzeuge erzeugten bei den zahlreichen Zuschauern Gänsehaut bei sommerlichen Temperaturen. Der Veranstaltergemeinschaft um Horst Schöne war es wieder einmal gelungen, Faszination Automobil und Faszination klassischer Rennsport ins Sauerland zu locken. Das Dröhnen der Motoren lockte viele Zuschauer an. Mit einer maximalen Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h, drei Trainingsläufen und einem Referenzlauf, in dem sich jeder Teilnehmer eine Zeit setzte, die dann am Sonntag in den Wertungsläufen viermal exakt erreicht werden sollte, erfolgte die Wertung. Benzinduft und Erinnerungen vergangener Zeiten prägten das Bild rund um die Bergrennstrecke. Bestaunt werden konnte die Vielfalt der Fahrzeuge. Austin Seven, Baujahr 1934, BMW Alpina 2002 TI, Opel Kadett C-Coupe, NSU TT bis hin zum Ferrari 308 GTB rundeten das Starterfeld ab. Formel V und weitere Formelfahrzeuge sorgten dann endgültig für Rennsportfeeling aus der guten alten Zeit. Ein besonderes Highlight waren auch die historischen Motorräder. BMW R51 SS aus dem Jahr 1931; Moto Guzzi AB von 1974 und weitere Zweiräder flogen förmlich den Berg hinauf. Ein weiterer besonderer Leckerbissen erwartete die Besucher im Fahrerlager. Martin Tschornia aus Ramsbeck stellte seinen neuen Audi TTRS 2500 ccm 370 PS im Fahrerlager vor. Er ist europaweit erfolgreicher Rundstreckenpilot, Deutscher Meister, Europameister, fuhr 69 Klassensiege auf der Nordschleife des Nürburgrings und erreichte den 3. Platz im Gesamtklassement beim 24 Stunden Rennen in Dubai. Mit zahlreichen Arbeitseinsätzen gelang es den Vereinen MSF Warstein, MSC Bergstadt Rüthen, MSG Valmetal, AMC Velmede, MSC Oberruhr, Briloner AC und dem Warsteiner Oldtimer Team, eine Veranstaltung zu organisieren, die ihres  Gleichen suchte. Selbst die anwesenden Polizeikräfte zollten der Veranstaltungsleitung ein großes Lob. Am 16. und 17. August 2014 wird der Sauerland Bergpreis ein Jubiläum feiern. Dann soll es eine weitere Neuauflage im Internationalen Berggleichmäßigkeits-Bergrennsport im Sauerland geben.

Ramsbeck 2012

Zwei wundervolle sonnnige Tage ohne einen Tropfen Regen begleitete den 3. ADAC Sauerland-Bergpreis Historic . So wie das Wetter war auch die Stimmung bei den Fahrern im Fahrerlager und auf der Strecke. Die Zuschauer konnten viele schöne Fahrzeuge am Berg bewundern und bei den Rückführungen des Starterfeldes erhielten die Aktiven viel Beifall. Das beste Team waren mit der Startnummer 60 Chris Marrenbach und Elena Hötte auf ihrem Golf 1 GTI aus dem Jahr 1983 mit einer Zeitdifferenz von 0:00:00,87 Minuten bei vier Wertungsläufen. Knapp dahinter lag der routinierte Fahrer Arnold Packbier mit seinen VW-Scirocco. (Startnummer 37, Zeitdifferenz von 0:00:00,97 Minuten) Das beste heimische Team auf dem 4. Platz waren aus Warstein Dieter Barkschat und Dirk Schulte mit ihrem Nissan 280 Z Baujahr 1982. (Startnummer 41, Zeitdifferenz von 0:00:01,22 Minuten)

Ramsbeck 2011

Neues Konzept, neue Strecke aber der alte Flair des Sauerland Bergpreises bleibt. Bedingt durch den Weiterbau der A 46 bei Nuttlar, war die Veranstaltergemeinschaft Sauer-land Bergpreis gezwungen die Nuttlarer Rennstrecke zu verlassen und ein neues attraktives Veranstaltungsgelände zu finden. Nach 26 Jahren Pause fand im letzten Jahr erstmals wieder ein „Rennen“ auf der legendären Bergrennstrecke in Nuttlar statt. Das Konzept war gut, dennoch musste man erkennen, dass man nach 26 Jahren Pause nicht mal eben eine Ver-anstaltung in diesem Umfang auf die Beine stellen kann. Zahlreiche Vereine aus dem Sauer-land haben in diesem Jahr unentwegt an dieser neuen, alten Veranstaltung gearbeitet. Es wird eine Historicveranstaltung vom feinsten, da diese Berggleichmäßigkeitsprüfung Bestandteil einer ganzen Rennserie in diesem Jahr geworden ist. Ramsbeck wird Austragungsort zur Int. ADAC FIVA Historic Bergmeisterschaft sein. Das Sauerland hat den Flair im letzten Jahr mit zahlreichen Zuschauern bestätigt. In diesem Jahr freuen sich die Veranstalter mit seinem Vorsitzen-den Horst Schöne über die Prädikatsvergabe mit einem Lauf zur Int. ADAC FIVA Historic Bergrennen dem Zuschauer ein richtiges Schmankerl bieten zu können. Der neue Austragungsort war schnell gefunden. Zwischen Ramsbeck und Berlar wird der 2. Sauerland Bergpreis in diesem Jahr stattfinden. Auf der 1555 Meter langen Wunderschönen Bergstrecke, mit seinen sechs interessanten Kurven wird den Zuschauern ein wahrer Historic Genuss geboten. Bereits am Freitag den 07. Oktober treffen sich die Fahrer mit ihren Fahrzeugen ab 17 Uhr zur Vorstellung im Fahrer-lager in Ramsbeck am Bergbaumuseum. Am Samstag finden dann die Trainingsläufe und die Referenzläufe statt. Am Sonntag heißt es dann „Motoren an“ für die Oltimer von der Jahrhundert-wende bis zum Jahre 1981. In den einzelnen Klassen können Oltimer PKW, Oltimer Tourenwagen und GT Fahrzeuge bestaunt werden. Ferner sind Historische Formelfahrzeuge der Baujahre 1982 bis 1991 für den Start zugelassen. Der Morgan Club Deutschland wird ebenfalls mit seinen Fahrzeugen das Starterfeld komplettieren. Zahlreiche Zuschauerplätze werden eingerichtet, damit man den puren Genuss von Oltimersport in einem höchsten Maß erleben kann.

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